Kostbar Süddeutsche Zeitung

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Süddeutsche Zeitung Dritte Seite - Kostbar Süddeutsche Zeitung - Vote & Rew Thomas

Kostbar Süddeutsche Zeitung Dritte Seite - Ich habe den megastar des david-emblems im esc verwendet, weil israel der folgende gastgeber dieses wettbewerbs ist. Ich brauchte jetzt nichts anderes zu erwähnen. Und eine israelische flagge konnte jetzt keine fläche auf einer kleinen rakete haben.

Ich nahm an, dass netanyahu den sieg seines landsmanns netta auf dem eurovision track contest missbraucht hatte. Gleich nach dieser gelegenheit gratulierte er und führte ein: "nächstes mal in jerusalem". Ich lokalisiere das problematisch, weil es dort gerade aufbrauset und es eindeutig nicht mehr tun sollte, auch jetzt mit hilfe des esc noch mehr öl zum schütten.

Die darstellung von netanyahu wurde offenbar zur hauptursache dafür, warum die süddeutsche zeitung mich rauswarf. Chefredakteur kurt kister erklärte, die zeichnung werde allgemein antisemitisch. Innerhalb der redaktion fiel sogar der identische vorwurf wie bei herrn wolffsohn: der hätte vielleicht zusätzlich im "stürmer" gestanden. Dies ist eine solch abscheuliche beleidigung und unerträglich. Es ist der härteste vorwurf, der mir je gemacht wurde. Ein netanyahu zu zeichnen ist nicht immer, um ihn liebenswürdiger zu machen als er. Das ist das mittel der karikatur. Es muss sich verzerren. Schauen sie sich an, wie andere kollegen in der arena den herrn interpretieren. Frau merkel wird es übrigens nicht witzig finden, wie ich sie zeichne.

Natürlich bereue ich es und es tut mir leid, wenn sich jemand verletzt fühlt. Mir ist bewusst, wie sensibel das thema ist. Ich kann versuchen, eine erklärung für diese karikatur zu geben und meinen sichtfaktor darzustellen. Aber ich fühle mich jetzt nicht schuldig. Ich habe eine karikatur gezeichnet, die nicht zu meinen highlights zählt. Was aber jetzt alles eingepfercht und interpretiert wird, ist absolut unangemessen und im kontext zu betrachten. Ich bin nicht mehr in der lage, dem abgeordneten jetzt alle angelegenheiten anzubieten, die innerhalb des ortes falsch liefen.

Es hat eine unglückliche wendung des schicksals gegeben. Die beiden chefredakteure wolfgang krach und kurt kister waren an diesem tag in berlin gewesen. Wobei heribert prantl, der anfang der meinungswebseite, an diesem tag gewechselt hat, verstehe ich jetzt nicht. Die verantwortlichen haben die zeichnung vor dem drucken nicht gesehen. Das stellvertreter von herrn prantl erhielt die ziehung rechtzeitig und bestimmte sie ordnungsgemäß. In dieser hinsicht beschuldige ich nicht die 2 chefredakteure. Sie hatten diese zeichnung nicht veröffentlicht, da herr kister mich kannte.

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